Die neue Luminale
Photo Credit To Messe Frankfurt

Die neue Luminale

Seit 2002 ist die Luminale das Highlight unter den urbanen Lichtinstallationen. Nächstes Jahr startet die Luminale mit neuem Konzept: In Zukunft öffnet sich das Festival neben dem Thema Licht auch städtepolitischen und gesellschaftlichen Fragestellungen und präsentiert innovative Lösungen für das Leben im urbanen Raum. Frankfurt soll nicht nur Bühne, sondern auch Gegenstand des Festivals werden.

Luminale 2016 St. Katharinen Kirche  © Jochen Günther – Fotografie www.jgfoto.de

Das neue Konzept der Luminale Fünf Kategorien werden die Luminale zukünftig gliedern:

SOLUTION:Der neu geschaffene Bereich  lädt Architekten, Städteplaner, Politiker, Wissenschaftler, Künstler, Kulturschaffende, Umweltexperten und Ingenieure dazu ein, intelligente Lösungen, visionäre Konzepte, erprobte Verfahren und neue, innovative Anwendungen zu präsentieren, die das Leben in der Stadt sauberer, grüner, sicherer und komfortabler machen.

ART bezieht sich auf Projekte, die sich künstlerisch mit den Themen Licht und Stadt auseinandersetzen. Eine neu zu bildende Jury mit Expertise in Architektur, Lichtdesign, Video, Kunst, Szenographie, Motiondesign und Tourismus trifft unter den eingereichten Arbeiten eine Auswahl nach zuvor formulierten Kriterien. Ziel ist es einzigartige, technisch innovative, ästhetisch und künstlerisch hochwertige Projekte zu haben. Die Kategorie STUDY bietet jungen Talenten aus Schulen, Universitäten, Hochschulen und Start-ups eine Bühne.

COMMUNITY umfasst Projekte der Frankfurter Bürgerschaft, Initiativen der Stadtteile und spontane Nachbarschaftsaktionen.

BETTER CITY: In dieser Kategorie soll mindestens ein Projekt präsentiert werden, das den Bürgern der Stadt auch nach der Veranstaltung erhalten bleibt und eine dauerhafte Landmark schafft.

Möglichst viele Spielstätten sollen künftig räumlich konzentrierter und damit besser erreichbar sein. Das Konzept sieht vor, in Zusammenarbeit mit städtischen Behörden, Eigentümern und Nutzern der Gebäude sowie mit der Unterstützung von Projektpartnern die Denkmäler, Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen, aber auch die unbekannten, verborgenen, romantischen Plätze der Mainmetropole als Bühne für die Lichtkunst zu erschließen.

Das Studio Rekkab aus Frankfurt wird ab 2018 als Projektbüro die Luminale realisieren. Inhaberin Isa Rekkab erklärt: „Frankfurt soll leuchten: Historische Gebäude, wichtige Plätze, bekannte Wahrzeichen und verborgene Orte. Der urbane Raum soll aber nicht nur Bühne, sondern auch Gegenstand des Festivals sein. Die Luminale rückt innovative Konzepte für die nachhaltige Gestaltung der Stadt ins Licht. Wir laden Künstler, Kulturschaffende und Kreative, Architekten und Ingenieure, Wissenschaftler, Umweltexperten, Studenten und Schüler ein, die Luminale zu einem faszinierenden Festival des Lichts und der Ideen zu machen und bitten um die Unterstützung all jener, denen die Stadt und die Region am Herzen liegen.“

Das gesamte Konzept der neuen Luminale bezieht darüber hinaus die bereits etablierten Spielstätten in den Frankfurter Stadtteilen und ein Luminale-Programm der Stadt Offenbach ein.

Studio Rekkab gewann die Luminale-Ausschreibung

Im Frühsommer 2016 hatte die Messe Frankfurt die Durchführung der Luminale durch ein Projektbüro ausgeschrieben, um neuen Konzepten und Ideen Raum zu geben. Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, resümiert: „Unserer Ausschreibung zur Durchführung der Luminale sind vier Bewerber gefolgt. Das Studio Rekkab aus Frankfurt hat uns durch seinen kreativen und ganzheitlichen Ansatz überzeugt und wird die Luminale in Zukunft für uns realisieren. Wie im neuen Konzept angelegt, können wir uns gut vorstellen, dass wir das Festival auf eine breitere Basis stellen. Eine gute Ausgangsbasis dafür ist sicherlich der Luminale-Beirat, den wir bereits 2013 gegründet haben.“

http://www.rekkab.de/

http://www.luminale-frankfurt.de/

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Seit 2008 publizieren wir zum Thema Licht und Beleuchtung.

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